Musikvideoproduktion

Das pulsierende kreative Flair von Berlin, die Fantasie und der unterschwellige Rhythmus einer Grossstadt inspirierten Ercan und sein Team zu dem Video zu „Higher Heaven“ der Band Remain in Silence. Der auf dem aktuellen Album „And the Soul Goes On“ veröffentlichte Song ist ein spannungsgeladenes Stück Musik von großer Tiefe und introspektiver Emotionalität, der dramatisch die Tiefen der menschlichen Seele auslotet.

Die Geschichte des Videos beschreibt auf der Grundlage dieser Atmosphäre schlaglichtartig das tragische Schicksal der durch unerwiderte Liebe enttäuschten Mary, die sich der Person des ihr erscheinenden Racheengels Menetekel bedient, um sich aus Enttäuschung über die vermeintliche Unfähigkeit Gottes an der gesamten Menschheit zu rächen.

Diese werden repräsentiert durch drei VertreterInnen der Menschheit, Irus, Invidia und Avaritia. Gestärkt durch einen Zaubertrank, der Menetekel unsterblich machen soll, zieht der Racheengel in den Kampf mit der Menschheit, der für sie tödlich endet. In Berlin galt es diese zentrale Szene des Videos darzustellen: den Kampf zwischen Menetekel und ihren drei WidersacherInnen.

Spontaneität war gefragt – schließlich galt es einerseits vor Ort eine geeignete Location zu finden und andererseits den Kostümen den letzten Kick zu geben. Für Letzteres zog das gesamte Team am Samstagnachmittag gemeinsam los. Ziel: der Maskworld-Shop in der Oranienburgerstrasse. Sämtliche Stockwerke wurden nach brauchbaren Requisiten und Styling-Utensilien durchforstet – und alle Schauspieler wurden fündig: Schrille Perücken, coole Brillen und buntes Make-Up wurden erstanden, um die einzelnen Charaktere per Styling zu unterstreichen. Klar wurde das Make-Up noch am Abend ausprobiert – und die Lust auf den Dreh stieg …
Gedreht wurde die Szenen am nächsten Tag an verschiedenen Orten im Pratergarten in Berlin Mitte. Ein perfekter Drehort! Die trübe Atmosphäre des herbstlichen Novembernachmittages mit seiner melancholischen Stimmung spornte die vier SchauspielerInnen zu konzentriertem Spiel an, sodass die Szenen binnen kurzer Zeit abgedreht waren – und der Spaß an der Sache trotz der kühlen Temperaturen nicht zu kurz kam.

In jeder der Einzelkampfszenen galt es für die Schauspieler, ihren eignen Rollencharakteristika Ausdruck zu verleihen und den Kampf mit der rachsüchtigen Menetekel in entsprechend kurzen, aber aussagekräftigen Sequenzen darzustellen.

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